
Hi, ich bin Ben.
Ich bin Tischlermeister, Fachlehrer im Bereich Holztechnik und ausgebildeter Wildnispädagoge. Mit der Wildnisschule Vogelsberg verbinde ich drei Bereiche, die mich besonders prägen: Natur, Handwerk und Pädagogik.
In meiner beruflichen Arbeit begleite ich junge Menschen und erlebe immer wieder, wie wertvoll es ist, wenn sie selbst tätig werden, eigene Lösungen finden und am Ende sagen können: „Das habe ich selbst geschafft.“
Genau das fasziniert mich auch an der Wildnispädagogik. Natur soll für mich nicht nur erklärt oder theoretisch vermittelt werden – sie soll erlebt werden. Ein Feuer entzünden, Holz mit den eigenen Händen bearbeiten, schnitzen, gemeinsam einen Unterschlupf bauen, sich orientieren oder einfach die Umgebung einmal ganz bewusst wahrnehmen: Draußen entstehen ganz natürliche Lern- und Erfahrungsräume.
Meine handwerkliche Erfahrung als Tischlermeister und Fachlehrer verbindet sich dabei mit meiner pädagogischen Arbeit. Der sichere und verantwortungsbewusste Umgang mit Werkzeug, Feuer und natürlichen Materialien gehört für mich genauso dazu wie Raum zum Ausprobieren, Entdecken und auch einmal Scheitern und neu Versuchen.
Dabei geht es nicht um perfekte Ergebnisse oder darum, möglichst viele Survivaltechniken zu beherrschen. Im Mittelpunkt stehen Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Gemeinschaft, Konzentration und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Der Vogelsberg ist meine Heimat und genau hier möchte ich mit meiner Wildnisschule Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Möglichkeiten bieten, wieder mehr draußen zu erleben, praktische Fähigkeiten zu entdecken und Natur mit anderen Augen wahrzunehmen.
Meine Angebote richten sich an Schulen, Kinder und Jugendliche, soziale und pädagogische Einrichtungen, Erwachsene und private Gruppen sowie pädagogische Fachkräfte. Die Inhalte werden dabei an die jeweilige Gruppe und deren Ziele angepasst.
Rausgehen. Ausprobieren. Selbermachen.
Darum geht es mir bei der Wildnisschule Vogelsberg.
Wofür die Wildnisschule steht
Die Wildnisschule Vogelsberg verbindet Natur, Handwerk und Pädagogik. Im Mittelpunkt steht das eigene Tun: rausgehen, ausprobieren, entdecken und mit den eigenen Händen etwas schaffen.
Mir ist wichtig, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene Natur nicht nur erklärt bekommen, sondern sie selbst erleben. Wer draußen unterwegs ist, ein Feuer vorbereitet, Holz bearbeitet oder mit natürlichen Materialien arbeitet, bekommt einen anderen Bezug zu den Dingen, die uns umgeben.
Dabei geht es auch darum, achtsam und verantwortungsvoll mit der Natur und ihren Ressourcen umzugehen. Woher kommt das Holz, das wir verwenden? Was brauchen wir wirklich? Was können wir selbst herstellen? Und welche Auswirkungen hat unser Handeln auf unsere Umgebung? Dabei spielt auch die Frage eine Rolle, wie wir natürliche Lebensgrundlagen erhalten und Ressourcen so nutzen können, dass sie auch zukünftigen Generationen zur Verfügung stehen.
Gleichzeitig entstehen draußen viele Situationen, in denen Geduld, Verantwortung und Gemeinschaft gefragt sind. Nicht alles funktioniert beim ersten Versuch. Eigene Lösungen zu finden und zu erleben „Das kann ich selbst“ gehört für mich deshalb genauso dazu wie das Vermitteln von Wissen und praktischen Fähigkeiten.
Die Teilnehmenden sollen dabei nicht nur vorgegebene Lösungen übernehmen. Sie sollen eigene Ideen entwickeln, Entscheidungen treffen, gemeinsam Lösungen finden und erfahren, dass sie ihre Umgebung durch ihr eigenes Handeln mitgestalten können. Unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen innerhalb einer Gruppe können dabei helfen, voneinander zu lernen.
Die Wildnisschule Vogelsberg möchte Menschen ermutigen, Natur wieder bewusster wahrzunehmen, Zusammenhänge zu entdecken und verantwortungsvoll mit der eigenen Umwelt umzugehen. Die Angebote sollen dazu beitragen, nachhaltiges Handeln im eigenen Alltag und im direkten Lebensumfeld verständlich und praktisch erfahrbar zu machen.
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Die Angebote der Wildnisschule Vogelsberg verbinden Naturerfahrung und praktisches Handeln mit Fragen eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgangs mit unserer Umwelt.
Dabei geht es nicht nur darum, Wissen über Natur zu vermitteln. Die Teilnehmenden sollen selbst entdecken, ausprobieren, Entscheidungen treffen und Zusammenhänge erkennen.
Themen wie Wald und Holz, natürliche Ressourcen, Konsum, Artenvielfalt und der Umgang mit Naturmaterialien werden deshalb immer wieder mit der Frage verbunden: Welche Auswirkungen hat unser eigenes Handeln – und was können wir selbst gestalten?
Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet für mich vor allem, Nachhaltigkeit praktisch erfahrbar zu machen.
